Als Durchstanz- und Querkraftbewehrung werden Bereiche unter den geplanten Stahlbetonstützen mittels Dübelleisten verstärkt. Nun erfolgt die Betonage der Bodenplatte des Wohnhauses. Für die anschließende Nachbehandlung des Betons wird ein sichtbarer Wasserfilm aufgebracht, der durch eine dampfdichte Folie aufrechterhalten wird. Die Dauer der Nachbehandlung hängt von der Festigkeitsentwicklung des Betons ab.
Nachdem die unterste Dämmschicht des Wohnhauses fertiggestellt ist, wird oberhalb der Dämmung eine rissfeste Frischbetonverbundfolie verlegt. In den Eckbereichen und den Übergängen von Wand zu Boden sorgen Dichtungsbänder für zusätzlichen Schutz gegen Feuchtigkeit. Nun kann im nächsten Schritt die untere Bewehrungslage des Wohnhauses hergestellt werden.
Etwa 30 Tonnen Stahl werden für die Bodenplatte als untere und obere Bewehrungslage verbaut. Für die zukünftige Rinnenentwässerung werden Abwasserrohre, die später innerhalb der Bodenplatte liegen im Gefälle verlegt und in der Höhenlage fachgerecht gesichert. Nach der Abnahme durch den Prüfstatiker erfolgt die Betonage der Bodenplatte der Tiefgarage mit anschließender Nachbehandlung des Betons, um diesen vor Austrocknung zu schützen.